Der Vergleich

Trading ist wie Brötchen backen – zugegeben, das ist erst einmal eine gewagte Behauptung.
Aber im Laufe des Artikels will ich dies konkretisieren und hoffe, dass Du einen Mehrwert dadurch erhälst.

Der Bäcker

Bevor man sich Bäcker nennen sollte, geht eine mehrjährige Ausbildung zum Gesellen vorweg. Und um sich Meister nennen zu dürfen bedarf es weiteren Wissens und viel Erfahrung.
Macht man sich dann selbstständig braucht man weiterhin einige betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Anfangs wird ein Geschäft mit Backstube angemietet und diverse Grundinvestitionen getätigt. Ein Backofen, Rührmaschine etc. müssen her. Dann kauft der Bäcker Mehl, Hefe und weitere Zutaten zu einem möglichst günstigen Preis ein und versucht seine Brötchen nach bewährten Rezepten so gut zu machen, dass er einen hohen Preis dafür verlangen kann. Nachdem das Finanzamt seinen Anteil gefordert hat, sollte dann ein schöner Gewinn übrig bleiben, der zum Leben und mehr reicht.

Der professionelle Trader

Ein guter Trader plant sein Geschäft wie der Bäcker. Er beginnt mit einer Ausbildung bei einem Profi oder als Autodidakt, was immer die zweitbeste Möglichkeit bleibt. Er richtet sich ein Büro mit vernünftigem Arbeitsplatz ein und macht nötige Investitionen wie Computer, Bildschirm, Handelsserver und Schreibtisch etc. Im nächsten Schritt versucht er seine Zutaten nach bewährtem Rezept (Handelsplan) wie Aktien, Future, CFDs u.ä. günstig zu erwerben und nachdem sie einige Zeit gereift sind teuer zu verkaufen. Leider möchte der Staat dann ebenso hiervon einen Anteil und am Ende soll auch hier ein schöner Geinn übrig bleiben.
Wie wir sehen können, ist die Profession eines Bäckers also nicht sehr verschieden von der eines professionellen Traders!

Was machen viele Trader aber denn nun falsch, wenn Sie immer verlieren?

Der angehende Trader – denn nur kann man ihn bezeichnen – startet oft ohne eine ausreichende Ausbildung und denkt, dass „Brötchen backen“ ja nicht so schwer sein kann. Sein Arbeitsplatz befindet sich oft im Büro seines Angestelltenverhältnisses, wo er ständig gestört werden kann. Oder er handelt einfach ohne die nötigen Profiwerkzeuge. Er hat kein klares Rezept und statt eines Handelsplanes agiert er nach Bauchgefühl, Empfehlungen oder nach dem Prinzip Hoffnung. Er kauft seine Zutaten zu überhöhten Preisen und zum falschen Moment. Der Verkauf erfolgt dann oftmals wieder nach Bauchgefühl zu früh oder in Panik zu spät. In seinem Fall will das Finanzamt sich übrigens nicht an den Verlusten beteiligen…

Was bleibt zu tun?

Mache es wie der Bäcker und stecke erst einmal Zeit und Geld in Deine Ausbildung. Richte Die einen vernünftigen Arbeitsplatz ein, wo Du ungestört alle erforderliche Hard- und Software zur Verfügung hast. Erarbeite Dir Deinen Handelsplan sogfältig und halte Dich daran. Dann wirst Du Deine Zutaten günstig erwerben und erfolgreich reifen lassen können. Natürlich brennen Brötchen auch einmal an oder ein Trade geht daneben, aber auch dann weiss der Profi jederzeit was zu tun ist. Ein guter Bäcker wird die Anzahl der verbrannten Brötchen klein halten und achtet darauf, dass die Mehrzahl seines Backwerkes schmackhaft ist und gewinnträchtig verkauft werden kann.

Deshalb: Sei wie der Bäcker, nicht wie ein Hobby-Zocker!

Übrigens:

Ein guter Bäcker oder Trader weiß, dass er niemals ausgelernt hat und wird sich ständig weiterbilden.
Wenn Du lernen willst gute Rezepte zu erstellen, die dem aktuellen Markt entsprechen  schau Dir doch einmal meinen Lernkurs „Erfolgreiche Handelssysteme“ an.

 

Risikohinweis

Die in diesem Artikel veröffentlichten Analysen und Systemtests stellen keine Handlungsempfehlung dar. Sie dienen lediglich zu Informations- und Schulungszwecken und nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die veröffentlichten Analysen Fehler enthalten.
Eine Haftung für eventuelle Verluste, die durch Börsengeschäfte aufgrund unserer Analysen entstehen wird ausgeschlossen.
In den vorgestellten Analysen wird eventuell Bezug auf Finanztermingeschäfte genommen. Hohen Chancen stehen dabei auch hohe Risiken bis zum Totalverlust und eventuell darüber hinaus gegenüber.
Eine individuelle Beratung findet nicht statt, jeder handelt auf eigenes Risiko und eigene Rechnung.

Der – nach Meinung von Trader Jo – beste CFD-Broker für Algo-Trader: